Mehr zum Grundwert
Antifaschismus
Keinen Millimeter den Nazis. Nirgendwo.
Demokratie, soziale Sicherheit und der Umgang mit Rechtsextremismus gehören zusammen.
Wir Jusos verstehen Antifaschismus als dauerhafte gesellschaftliche Aufgabe. Wir stellen uns faschistischen und extrem rechten Ideologien entgegen und bekämpfen zugleich ihre gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ursachen. Armut, Abstiegsängste und soziale Unsicherheit dürfen wir nicht den Rechten überlassen.
Wir setzen auf breite demokratische Bündnisse, solidarische Klassenpolitik und eine konsequente Auseinandersetzung mit rechten Narrativen – auch innerhalb unserer eigenen Partei. Gegenüber offen faschistischen Organisationen ziehen wir eine klare Grenze: keine Zusammenarbeit, keine Relativierung und keine Normalisierung.
Was das konkret bedeutet
Soziale Sicherheit statt Ausgrenzung
Wir kämpfen gegen Armut, wirtschaftliche Unsicherheit und soziale Spaltung. Wir wollen Arbeitnehmer*innenrechte stärken und verhindern, dass Beschäftigte und Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, gegeneinander ausgespielt werden.
Klare Haltung und demokratische Bündnisse
Wir widersprechen rechten Narrativen, auch in den eigenen Reihen, und lehnen jede Zusammenarbeit mit offen faschistischen Organisationen ab. Gleichzeitig bleiben wir mit Menschen im Gespräch, die AfD wählen oder gewählt haben, und arbeiten mit demokratischen Kräften über politische Differenzen hinweg zusammen.
Konsequenter Einsatz gegen Rechtsextremismus
Wir setzen uns dafür ein, dass ein Antrag auf ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD vor das Bundesverfassungsgericht gebracht wird. Zugleich stärken wir antifaschistische Bildungsarbeit, zivilgesellschaftliche Initiativen und demokratisches Engagement – besonders in strukturell benachteiligten und ländlichen Regionen.
Unser Antifaschismus endet nicht bei Demonstrationen oder parlamentarischen Entscheidungen. Wir setzen uns dauerhaft für eine Gesellschaft ein, in der Faschismus, Rassismus und autoritäre Ideologien keinen Platz haben.